Im Zuge des natürlichen Alterungsprozesses, aber auch nach größerem Gewichtsverlust, verliert die Haut, wie bei den Oberarmen, auch an den Oberschenkeln an Elastizität. Sie hängt dann besonders an den Oberschenkelinnenseiten schlaff herunter. Bei einer Oberschenkelstraffung werden diese faltigen Hautpartien entfernt.

Zudem kommt es oft zu Fettgewebsansammlungen an der Oberschenkelaußenseite (sogenannte Reithose). Da im Falle von Extremitätsstraffungen eine gleichzeitige Fettabsaugung nicht zu empfehlen ist, können wir im Verlauf, nach Abklang der Schwellung, eine Verfeinerungsliposuktion durchführen, um ein optimales ästhetisches Ergebnis zu erreichen.
Sie sollten vor der Operation bereits Ihr Wunschgewicht erreicht haben, um das Ergebnis erhalten zu können – denn Gewichtsschwankungen können das Ergebnis verfälschen.

Ablauf der Oberschenkelstraffung

Die Operation erfolgt stationär und in Vollnarkose. Es gibt unterschiedliche Operationstechniken. Der Schnitt erfolgt an der Oberschenkelinnenseite, Leistenschnitte sind hierfür nicht erforderlich. Hierbei entsteht eine Narbe, die aber mit der Zeit verblasst. Sind die Hängetaschen wenig ausgeprägt, kann ein kürzerer Schnitt erfolgen. Zum Ende der Operation legen wir Ihnen eine Kompressionshose an.

Auf körperliche Anstrengungen sollten Sie für sechs bis acht Wochen verzichten. Fäden müssen nicht gezogen werden, da selbstauflösendes Material benutzt wird.

Vor dem eigentlichen OP-Termin findet ein Beratungsgespräch statt, in dem wir das gewünschte Resultat besprechen und Risiken abklären können.