Der natürliche Alterungsprozess, Schwangerschaften, aber auch Gewichtsveränderungen können zu einer Erschlaffung der Bauchdecke führen. Meist liegt eine Neigung zu schwachem Bindegewebe vor (Rektusdiastase). In ausgeprägten Fällen entsteht zusätzlich eine sogenannte Fettschürze, die zu körperlichen und seelischen Belastungen führen kann. Der hängende Hautmantel bildet sich auch mit Gymnastik nicht zurück. Der Grund sind erschlaffte oder gerissene Gewebestrukturen. Meist ist die einzige Korrekturmöglichkeit die operative Entfernung des überschüssigen Gewebes und die Raffung der Bauchmuskulatur. Dies kann Ihnen zu einem strafferen Bauch und mehr Selbstvertrauen verhelfen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Was ist eine Bauchdeckenstraffung?

Es gibt verschiedene medizinische Behandlungsverfahren. Je nach Ausgangssituation können passende Verfahren eingesetzt werden, wie die Fettabsaugung, Miniabdominoplastik (Bauchhautstraffung im unteren Bereich des Bauches) sowie Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik mit oder ohne Korrektur der erschlafften Bauchmuskulatur). Oft erfolgt ein kombiniertes Vorgehen, die Bauchdeckenstraffung wird zusätzlich zu einer Fettabsaugung vorgenommen. Dr. Allan A. Allan in München berät Sie in einem ausführlichen Beratungsgespräch gern über die Möglichkeiten in Ihrem individuellen Fall. Der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie beantwortet ausführlich Ihre Fragen.

Methoden der Bauchdeckenstraffung in München

Unsere Praxis für plastische Chirurgie bietet verschiedene Methoden der Bauchdeckenstraffung an. Liegt bei Ihnen nur ein geringer Hautüberschuss vor, kann bereits eine Miniabdominoplastik ausreichen, um Ihren Bauch zu straffen. Bei der kleinen Bauchstraffung wird nur der untere Bereich des Bauches, der unterhalb des Bauchnabels liegt, gestrafft. Der Schnitt an der Schamhaargrenze ist hierbei kleiner als bei einer regulären Abdominoplastik, der Bauchnabel muss hierbei nicht versetzt werden. Die Minibauchdeckenstraffung ist meist für relativ normalgewichtige Personen geeignet.

Haben Sie einen großen Hautüberschuss am Bauch, ist eine reguläre Abdominoplastik (Bauchdeckenstraffung, auch Bauchstraffung genannt) erforderlich. Bei der großen Bauchstraffung werden Fettgewebe und überschüssige Haut aus dem Unter- und Mittelbauch entfernt. Der Schnitt erfolgt parallel zur Schamhaargrenze und geht vom einen zum anderen Beckenknochen. Meist wird der Nabel herausgelöst und nach der Straffung an höherer Stelle wieder platziert. Auf Wunsch werden die Bauchmuskeln gestrafft (Rektusraffung). Dies kann bei einer Rektusdiastase (Auseinanderdriften der beiden geraden Bauchmuskeln), besonders nach Schwangerschaften, sinnvoll sein.

Sollte nicht nur die Haut erschlafft sein, kann in Kombination eine Fettabsaugung (Liposuktion) erfolgen. Dabei wird das Fettgewebe an den Seiten, am Oberbauch bis hin in den Rücken abgesaugt.

Vor der Bauchdeckenstraffung

Vor der Bauchdeckenstraffung / OP

Vor dem eigentlichen OP-Termin findet ein ausführliches Beratungsgespräch statt, in dem wir das gewünschte Resultat besprechen und Risiken abklären können. Dr. Allan spricht mit Ihnen über Ihre Wünsche und Vorstellungen, die verschiedenen Operationsmethoden und den Operationsablauf. Auf Wunsch zeigt er Ihnen Vorher-Nachher-Bilder von Fallbeispielen. Sie können alle Ihre Fragen stellen.

Möchten Sie nach eingehender Beratung, Ihre Bauchhaut straffen lassen, erstellt Dr. Allan gemeinsam mit Ihnen einen Behandlungsplan. Er nimmt eine gründliche Untersuchung vor, damit die Operation für Sie keine Risiken beinhaltet.

Ablauf der Operation

Die Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik) erfolgt in Vollnarkose. Ein Facharzt für Anästhesie leitet die Vollnarkose ein und überwacht Sie über die gesamte Dauer der Operation. Während der Operation werden der Hautüberschuss und das Fettgewebe entfernt. Der Schnitt erfolgt parallel zur Schamhaargrenze, Narben sind so später kaum zu sehen. Gegebenenfalls wird der Bauchnabel versetzt, er nimmt nach dem Vernähen wieder eine natürliche Trichterform an. Im Falle der weit auseinandergewichenen Bauchmuskulatur führt Dr. Allan eine zusätzliche innere Straffung (Raffung) durch.

Sind neben dem Hautüberschuss noch Fettpölsterchen vorhanden, ist für ein optimales Ergebnis neben der Bauchdeckenstraffung oft auch in Kombination eine Fettabsaugung erforderlich. Vor allem durch Liposuktion der Taille oder des Oberbauchs kann sich das ästhetische Ergebnis noch verbessern.

Am Ende des Eingriffs werden zur schnelleren Heilung in der Regel eine oder mehrere Wunddrainagen gelegt, um Blutreste oder Gewebsflüssigkeit nach außen zu leiten. Sie werden nach ca. 2-3 Tagen wieder entfernt.

Zustand vor der Bauchdeckenstraffung
Zustand vor der Bauchdeckenstraffung
Geplante Schnittführung
Geplante Schnittführung
Zusammenfügen und Fixieren der Bauchmuskeln
Zusammenfügen und Fixieren der Bauchmuskeln
Entfernung der Bauchdecke mit herausgetrenntem Bauchnabel
Entfernung der Bauchdecke mit herausgetrenntem Bauchnabel
Narbenverlauf nach der Bauchdeckenstraffung
Narbenverlauf nach der Bauchdeckenstraffung
Nach der Bauchdeckenstraffung

Nach der Bauchdeckenstraffung

In der Regel bleiben Sie für einige Tage in der Klinik. Nach der Operation muss für sechs bis zwölf Wochen eine Kompressionsbekleidung getragen werden, damit die Wunden optimal verheilen. Das Kompressionsmieder wirkt gegen eine Schwellung, stabilisiert die frischen Nähte und entlastet die Wunde. Fäden müssen nicht gezogen werden, da selbstauflösendes Material benutzt wird. In dieser Zeit sollte keine sportliche Betätigung erfolgen.

Welche Risiken können mit einer Bauchstraffung verbunden sein?

Bei der Bauchdeckenstraffung handelt es sich um einen Routineeingriff. Dr. Allan ist ein erfahrener Experte auf diesem Gebiet und hat diesen Eingriff vielfach durchgeführt. Sie sind in den besten Händen. Dennoch können bei der Bauchstraffung wie bei jeder Operation Komplikationen auftreten. Es bestehen die allgemeinen Operationsrisiken einer Narkose. Ebenso können chirurgische Komplikationen wie eine Wundheilungsstörung oder Infektionen auftreten. Im Vorgespräch sprechen wir ausführlich über mögliche Risiken.

Was kostet eine Bauchdeckenstraffung in München?

Die Bauchdeckenstraffung ist eine plastisch-chirurgisch aufwendige Operation, die einen größeren zeitlichen Aufwand erfordern kann. Die Kosten der Bauchstraffung richten sich nach dem Umfang des Eingriffs. Nach einer eingehenden Untersuchung und einem ausführlichen Beratungsgespräch erstellt Ihnen Dr. Allan einen individuellen Kostenvoranschlag. Da die Bauchdeckenstraffung von den Krankenkassen in der Regel als „Schönheitsoperation“ eingestuft wird, müssen Sie, insofern keine medizinische Notwendigkeit vorliegt, die Kosten selbst tragen.

Kurzinformationen zur Bauchdeckenstraffung in München

Dauer
150min

Schmerzen
gering – mittel

Narben
Ja

Aufenthalt
ja

Verband
ja

Arbeiten
nach 10 Tagen

Ausgehen
nach 14 Tagen

Sport
nach 4 – 6 Wochen

FAQ zur Bauchdeckenstraffung

Für wen ist eine Bauchdeckenstraffung geeignet?

Eine Bauchdeckenstraffung ist für Frauen und Männer geeignet, die sich einen strafferen Bauch wünschen, die Haut sich aber nicht durch sportliches Training straffen lässt. Bauchdeckenstraffungen werden oft nach starken Gewichtsabnahmen durchgeführt, ebenso nach Schwangerschaften mit starken Gewichtszu- und anschließenden starken Gewichtsabnahmen. Bei der Bauchdeckenstraffung können Kaiserschnittnarben oder Schwangerschaftsstreifen mit entfernt werden. Sie dient aber nicht der Gewichtsreduktion und sollte erst angestrebt werden, wenn das persönliche Idealgewicht erreicht worden sowie mehrere Monate gehalten worden ist.

Wie lange hält das Ergebnis einer Bauchstraffung?

Die Dauerhaftigkeit der Bauchdeckenstraffung hängt stark vom Patienten ab. Prinzipiell ist das Ergebnis des flachen Bauchs dauerhaft, da das überschüssige Gewebe entfernt wurde. Leichte Gewichtsschwankungen (2-3 kg) sind kein Problem, eine starke Gewichtszunahme oder eine Schwangerschaft können die Bauchdecke jedoch wieder überdehnen. Theoretisch ist dann eine weitere Bauchstraffung möglich.

Bleiben deutlich sichtbare Narben zurück?

Verlauf und Länge der Narben sind abhängig vom Umfang des Eingriffs. Dr. Allan in München plant die Schnittführung sehr unauffällig. Bei einer kleinen Bauchstraffung liegt die Narbe im Bereich direkt oberhalb der Schambehaarung. Bei einer regulären Bauchdeckenstraffung setzt Dr. Allan den Schnitt um den Bauchnabel herum und in der Bikinizone. Er achtet darauf, dass die Naht am Bauchnabel weitgehend in der Tiefe versinkt und später möglichst nicht zu sehen ist. Die Narben verblassen in der Regel innerhalb einiger Monate. Ein gute Narbenpflege kann dabei helfen.

Wie lange dauert eine Bauchdeckenstraffung?

Je nach Befund und gewünschtem Ergebnis kann die Operation mehr als drei Stunden dauern.

Wann kann ich nach der Bauchstraffung wieder arbeiten gehen?

Nach ca. zwei Wochen können Sie leichtere Arbeiten wieder durchführen. Bei schweren körperlichen Arbeiten ist eine Erholungszeit von vier oder mehr Wochen notwendig. Sportliche Aktivitäten sollten auch ca. vier bis sechs Wochen vermieden werden.

Wann ist eine Bauchdeckenstraffung nicht empfehlenswert?

Hat der Patient einen schlechten Gesundheitszustand, ist das Operationsrisiko zu hoch. Dann sollte die Adominoplastik nicht durchgeführt werden. Ebenso sollte keine Bauchdeckenstraffung durchgeführt werden, wenn eine starke Gewichtsabnahme oder Schwangerschaft geplant ist. Die Familienplanung sollte bei Frauen möglichst abgeschlossen sein, da eine Schwangerschaft das Operationsergebnis zunichte machen könnte. Da Rauchen die Wundheilung verschlechtert, sollten Raucher vor der OP eine Zeitlang auf Zigaretten verzichten.

Gibt es ein Höchstalter für die Operation?

Es gibt für die Operation keine Altersbegrenzung nach oben. Entscheidend ist Ihr Gesundheitszustand.

Wird der Eingriff auch ambulant durchgeführt?

Nein, die Abdominoplastik wird stationär in der Klinik durchgeführt und erfolgt in der Regel unter Vollnarkose. So bekommen Sie von dem Eingriff nichts mit. Nach der Operation trägt der Patient eine Drainage, um Wundflüssigkeit auszuleiten. Meist bleiben die Patienten mehrere Nächte in der Klinik, um unter Beobachtung, Sicherheit und eine gute Wundheilung zu gewährleisten.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Bauchdeckenstraffung?

Im Allgemeinen zahlt die Krankenkasse den Eingriff nicht, wenn er aus ästhetischen Gründen erfolgt. Die Krankenkassen tragen die Kosten für eine Bauchdeckenstraffung nur, wenn eine medizinische Notwendigkeit für den Eingriff vorliegt. Dies trifft in seltenen Fällen zu, z. B. bei einer chronischen Entzündung der Bauchdecke oder einer funktionellen Bewegungseinschränkung (mit Schmerzen) durch eine ausgeprägte Fettschürze.