Die Intimrasur hat in den letzten Jahren verstärkt zugenommen. Dadurch ist der weibliche Intimbereich mehr zu sehen. Daher sind Anomalien und Zeichen des natürlichen Alterungsprozesses an den Schamlippen deutlich sichtbar. Es ist verständlich, dass die betroffenen Frauen dann darunter leiden. Wenn die äußeren Schamlippen erschlaffen und die inneren nicht mehr bedecken, kann es außerdem dazu kommen, dass sie ihre schützende Funktion nicht mehr erfüllen können. Wiederkehrende Infektionen, eine trockene Scheide und Entzündungen sind die Folge. Viele Frauen verzichten aus Scham auf einen Saunabesuch oder haben Bedenken, sich ihrem Partner zu zeigen. Die Probleme können wir durch einen schonenden kleinen Eingriff lösen.

Korrektur der äußeren Schamlippen durch Eigenfett­unterspritzung

Das fehlende Volumen der äußeren Schamlippen kann durch die Transplantation von Eigenfett langfristig aufgefüllt werden. Hierbei wird zunächst eine geringe Menge Fett an einer anderen Körperstelle abgesaugt und aufbereitet. Es wird mit kleinen Einstichen in die Schamlippen gespritzt, um diese aufzupolstern. Die Fäden sind selbstauflösend und müssen nicht gezogen werden. Es bleiben in der Regel keine störenden Narben zurück. 

Was ist nach der Schamlippen­vergrößerung mit Eigenfett zu beachten?

In den ersten Tagen kann es zu einer Schwellung der Schamlippen kommen, die aber von allein wieder abklingt. Sie sollten sich Ruhe gönnen und keine beengende Kleidung tragen. Nach wenigen Tagen können Sie wieder zur Arbeit gehen. Für ca. 4 Wochen sollten Sie auf Sport verzichten, vier bis sechs Wochen sollten Sie Belastungen im Intimbereich vermeiden.