Abstehende Ohren sind weit verbreitet und können vor allem im Kindesalter zu Hänseleien führen. Eine Korrektur wird möglichst früh vorgenommen, am besten noch vor der Einschulung, um seelischem Stress vorzubeugen. Wichtig ist, dass das Kind der Ohrkorrektur positiv gegenübersteht und diese selbst möchte – dann ist die Kooperationsbereitschaft höher. Wir nehmen Ohrkorrekturen grundsätzlich in jedem Alter vor. Der zweithäufigste Anlass für Ohrkorrekturen sind vergrößerte oder ausgerissene Ohrlöcher, aber auch die zunehmende Größe des gesamten Ohrs im Alter ist für viele Menschen störend. All diese Beschwerden sind durch kleine operative Eingriffe korrigierbar.

Ablauf der Operation

Bei der Korrektur abstehender Ohren wird in den meisten Fällen der Ohrknorpel neugeformt. Dies erfolgt durch das Schwächen des Knorpels und die Anlage von Stabilisierungsnähten. Narben sind nach der Operation so gut wie unsichtbar, da der Schnitt meistens auf der Rückseite der Ohrmuschel erfolgt. Die Wundheilung ist in der Regel schnell abgeschlossen. Nach wenigen Tagen sind Sie wieder arbeitsfähig.
Vor dem eigentlichen OP-Termin findet ein Beratungsgespräch statt, in dem wir das gewünschte Resultat besprechen und Risiken abklären können. Der Eingriff findet je nach Ausmaß der Korrektur in örtlicher Betäubung oder Vollnarkose statt.