Je nach Art und Tiefe der Falten sind im Bereich von Augen, Wangen, Hals, Dekolleté und Händen verschiedene Therapien möglich. Bei der Augenpartie wird die Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure, Eigenfett und Fillern zur Behandlung von statischen Falten oder die Behandlung von dynamischen Falten (z. B. Zornesfalten, Lachfältchen bzw. Krähenfüße) mit Botulinumtoxin eingesetzt.

Hyaluronsäure­unterspritzung

Hyaluronsäure ist in der Faltenbehandlung ein Klassiker. Der Wirkstoff wird mit einer feinen Nadel punktförmig in die Haut des Dekolletés oder Gesichts gespritzt. Dadurch wird der natürliche Hyaluronspeicher der Haut aufgefüllt. Die Haut wird mit Feuchtigkeit versorgt und wirkt jünger. Auf Wunsch enthalten Hyaluronsäurepräparate ein Lokalanästhetikum, sodass die Behandlung kaum zu spüren ist.

Botulinumtoxin (Botox)

Um die Augen, auf der Stirn und am Mund entstehen im Laufe des Lebens häufig Mimikfalten, wie die Zornesfalte, Stirnfalten und Krähenfüße. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Lebensweise und auch die Veranlagung. Die Falten lassen uns älter wirken, und andere Menschen nehmen diese oft als negativ, traurig oder aggressiv wahr. Empfinden Sie die Falten als störend, können Sie ästhetische Korrekturen mit Botulinumtoxin (Botox) vornehmen lassen.

Botulinumtoxin (Botox) ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, die Behandlung kann in Deutschland nur von einem Arzt vorgenommen werden. Für den Facharzt für Plastische Chirurgie erfolgt eine 6-jährige intensive Ausbildung, in welcher der Arzt ausgedehnte und wichtige Kenntnisse in der menschlichen Anatomie, Muskelfunktionen und Medikamentenwirkung, speziell im Gesicht, gewinnt. Letztlich ist das Gesicht sehr wichtig für die Kommunikation und die Erscheinung des Menschens. Da sind Sie bei Dr. Allan, dem Facharzt für Plastische Chirurgie, bestens aufgehoben.

Das Botulinumtoxin wird mit einer feinen Nadel direkt in den Muskel (und die Umgebung) gespritzt, der die Faltenbildung verursacht. Botox verhindert die Weiterleitung des Impulses auf den Muskel. Richtig eingesetzt wird die Aktivität des Muskels reduziert, durch die Muskelentspannung werden die Falten korrigiert und sichtlich geglättet.

Bei der Behandlung wird eine sehr feine Injektionsnadel verwendet (4 Millimeter lang). Es kann ein kurzfristiges und leichtes Brennen auftreten. Die Wirkung setzt nach einigen Tagen ein.

Faltenbehandlung mit Eigenfett

Bei der Behandlung von Falten mit Eigenfett wird statt künstlicher Substanzen das eigene Körperfett zur Unterspritzung genutzt. Hierzu werden geringe Mengen Fett an Stellen mit Überschuss (z. B. Bauch, Hüfte) abgesaugt und die Falten damit aufgefüllt. Damit lassen sich auch vergleichsweise tiefere Falten auf schonende und langanhaltende Weise glätten. Dieses Verfahren ist besonders geeignet für Patienten, die Unverträglichkeiten oder Allergien gegen Fremdmaterialien, wie Hyaluronsäure oder Botulinumtoxin, haben. Ein zusätzlicher positiver Effekt ist die Verjüngung des Umgebungsgewebes, da das Eigenfett einen hohen Anteil an Stammzellen enthält.